Wonnitz, Posewitz und Zöthen

Wonnitz, Posewitz und Zöthen

Die Geschichte der drei Dörfer reicht weit zurück. Steinzeitliche Funde zeugen von der bewegten Vergangenheit. In Wonnitz wurde 1877 an der Straße nach Thierschneck ein steinzeitliches Gräberfeld entdeckt, neben 20 Skeletten fanden sich auch Topfscherben, ein Knochenkamm und mehrere steinzeitliche Werkzeuge. In Posewitz am Schenkenberg fanden sich Topfscherben und steinzeitliche Werkzeuge und in Zöthen ein Getreidereibstein.

Die älteste wohl sichere erste urkundliche Erwähnung für Wonnitz stammt aus dem Jahre 1278. Hier wird eindeutig Wunniz im Zusammenhang mit Volkmar von Camburg und dem Kloster Eisenberg genannt. Die nächste Erwähnung erfolgt im Jahre 1286, in der ein weiteres Gut in Wonnitz dem Kloster Eisenberg vermacht wird. Das bislang älteste noch erhaltene Verzeichnis der Einwohner der Stadt geht auf das erste Drittel des 15. Jahrhunderts zurück. (1)

Kirchlich zählte Wonnitz als eingepfarrtes Dorf zur Pfarrei St. Petersberg nördlich Camburg, bis diese in den 1530er Jahren Filiale von Camburg und Ende des 16. Jh. aufgelöst wurde. Im 17. Jh. ist Wonnitz , ebenso wie Posewitz direkt nach Camburg „gepfarrt, geschult und begraben“ und gehört heute noch dazu.  Eine eigene Kirche hat der Ort nicht.

Wonnitz gehörte zum wettinischen Amt Camburg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer stand. 1826 kam der Ort als Teil der Exklave Camburg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Meiningen. Von 1922 bis 1939 gehörte der Ort zur Kreisabteilung Camburg. Am 1. Juli 1950 wurde Wonnitz nach Zöthen eingemeindet und gehörte zum Bezirk Gera. Heute ist es mit Zöthen und Posewitz ein Ortsteil der Stadt Dornburg-Camburg im Freistaat Thüringen

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