Geschichte

Geschichte

Posewitz-Grab2Posewitz liegt zwischen Camburg und Zöthen. Der Ort wurde 1271 erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich bestand der Ort wohl nur aus dem Gut und den mit ihm im Zusammenhang stehenden Gebäuden.

Posewitz gehörte zum wettinischen Amt Camburg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern gehörte.

1826 kam Posewitz als Teil der Exklave Camburg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Meiningen. Von 1922 bis 1939 gehörte der Ort zur Kreisabteilung Camburg, in Zeiten der DDR zum Kreis Jena-Land, heute zu Camburg und zum Saale-Holzland-Kreis.

Während des Rückzugs von Teilen der geschlagenen napoleonischen Truppen im Herbst 1813 wurde das Herrenhaus in Posewitz beschlagnahmt und zum französischen Notlazarett umgenutzt. Auf dem Friedhof der Rittergutsbesitzer in der Nähe des Gutshof hat man die im Lazarett Verstorbenen in Gemeinschaftsgräbern bestattet, wie auch später österreichische Soldaten. Der Soldatenfriedhof ist sich selbst überlassen worden. Es gibt keinen einzigen Grabstein von Soldaten oder Gutsbesitzern mehr, nur die in Resten vorhandenen Umfriedungen zwei früherer Familiengräber. Eine informative Schautafel gibt die Geschichte des „Franzosen-Friedhofs“ wieder.

Posewitz, FriedhofPosewitz, schild